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Giro di Toskana

6-tägige individuelle Radreise
rund um den Monte Amiata und im Val d'Orcia

Charakter der Strecke
Die Radtouren führen durch das hügelige Land der südlichen Toskana. Der maximale Höhenunterschied pro Tag liegt bei 800 m bei maximal 60 km Etappenlänge.

Highlights und Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke:
Das Amiata Gebiet war einst das Land der adligen Etrusker, und dann der geistreichen Römer, daraufhin unangefochtenes Lehen einflussreicher Feudalfamilien und im 19. Jh. Zufluchtsort von Räubern, die in Mittelitalien wüteten. Die fesselnde Geschichte hat tiefe Spuren in der Landschaft hinterlassen, intakte mittelalterliche Dörfer, …

Val d’Orcia
Die Landschaft im Val d’Orcia ist Teil des landwirtschaftlichen Hinterlandes von Siena
, das bei seiner Besiedlung durch den Stadtstaat im 14. und 15. Jahrhundert entwickelt wurde, um das idealisierte Modell einer guten Regierung widerzuspiegeln und ein ästhetisch ansprechendes Landschaftsbild zu erzeugen. Die auffällige Ästhetik der Landschaft mit ihren flachen Ebenen aus der sich fast schon kegelförmige Hügel erheben, inspirierte viele Künstler. Ihre Gemälde befassen sich mit der Schönheit landwirtschaftlich bewirtschafteter Gegenden während der Renaissance. Val d’Orcia ist seit 2004 Teil des Weltkutlrurerbes.

Monte Amiata
Der Berg liegt rund 50 Kilometer südöstlich von Grosseto und von Siena, auf halbem Weg zwischen Florenz nd Rom, und stellt mit 1738 m die höchste Erhebung der südlichen Toskana dar. Er ist umgeben vom Val d'Orcia, Teilen der Colline Metalliferer und der oberen Maremma. Der Amiata ist zwar seit 180.000 Jahren nicht mehr ausgebrochen, heiße Quellen und Geysire, weisen jedoch noch immer auf seinen vulkanischen Ursprung hin. Diese werden zur geothermalen Energiegewinnung genutzt. Die Hänge sind größtenteils mit Kastanien, Buchen, Fichten und Eichen
dicht bewaldet. In der Tierwelt begegnet man neben anderen Arten auch Adler, Geier, Falke und Wolf.
Majestätisch legt sich der Buchenwald um den Gipfel, wie eine Krone. Unterhalb von 1000 m macht er den Kastanienbäumen Platz, in der Vergangenheit waren sie ein wichtiger Bestandteil der täglichen Ernährung sowohl für die Menschen als auch in der Tierhaltung. Dann kommt man langsam zu den Dörfern, die sich auf 600 - 800 m, auf der Höhe der Wasserquellen, um den Berg reihen. Weiter unten „verläuft“ sich der Berg über sanfte Hügel in Richtung Orcia-Tal und Maremma. Hier beginnt das Reich der Olivenbäume und der Weinberge zwischen den Hügeln von Montecucco und Montalcino, Scansano und Montepulciano. Während Ihres Aufenthaltes zeigen wir Ihnen neben den kulturellen Sehenswürdigkeiten die vielen Gesichter der lokalen Gastronomie, hinter denen immer engagierte Menschen mit ihren Visionen stecken…

 

Maremma
Ursprünglich eine zusammenhängende,
Sumpflandschaft, die in römischer Zeit Maritima Regio hieß. Hieraus ist der mit dem spanischen Begriff marisma (= sumpfiges Küstenland) verwandte Name der Landschaft entstanden. In der Maremma gelegene Orte führen daher häufig den Beinamen Marittima zum Ortsnamen, auch wenn sie gar nicht am Meer liegen. Besondere geschichtliche Bedeutung hat der Ort Talomone südlich des heutigen Naturparkes Uccellina; Talamone war in der Renaissance der Hafen der freien Stadt Siena.

 

 

Termine 2015

Starttermin täglich
01.04. - 31.10.

Tourbezeichnung:
ITTOFI
 


Leistungen:
 
5 Übernachtungen:
2x im 4****-Hotel in Pienza
3x im 3***-Hotel in Monte Amiata
5 x Frühstück
5 x Abendessen, 3-Gänge Menü
Tag 4 und 5 Transfer nach der Tour
1x Weinverkostung Brunello di Montalcino
1x Ölivenölprobe
Eintritt Thermalbad
Informationsgespräch zur Radreise
Streckenkarten
Parkplatz am Hotel
Reisepreissicherungsschein


Preise pro Person:

Doppelzimmer Ü / HP
465,- 
Einzelzimmerzuschlag
145,- 
Radmiete, Lenkertasche Fahrradschloss, Luftpumpe, Reparaturset
100,- 
Tandem
200,- 

Gepäck- und Radtransfer an Tag 3

50,- 

Transfer vom Bahnhof Grossetto oder Chiusi hin und zurück

90,- 

Transfer Flughäfen Rom, Florenz, Pisa hin und zurück

150,- 

Zusatznacht Pienza 4****-Hotel DZ mit HP

68,- 

Zusatznacht Pienza 4****-Hotel EZ mit HP

78,- 

Zusatznacht Monte Amiata 3***-Hotel DZ mit HP

60,- 

Anreise
Bahn
Bahnhöfe Grosseto oder Chiusi

Flug
Flüge nach Rom, Pisa oder Florenz

 

 

 
 
 
 

Reiseverlauf:

1. Tag: Individuelle Anreise nach Pienza
Ab 15 Uhr stehen Ihre Zimmer im Hotel zur Verfügung. Um 17 Uhr erhalten Sie eine Einführung in die Tour und, so gebucht, Ihre Leihräder.
Abendessen im Hotel

Ursprünglich hieß der Ort Corsignano und war Geburtsort des Aeneas Silvius Piccolomini, Spross einer verbannten Sieneser Familie, und späterer Papst Pius II. Einmal Papst geworden ließ er das Dorf umbenennen und begann, in der Tradition antiker Stadtgründer, den Ausbau zu einer idealen Stadt. Das Städtchen hieß fortan nach seinem Bauherrn Pienza und gilt als ein erstes Beispiel einer so genannten humanistischen Stadtplanung, eine Anregung die in anderen italienischen Städten aufgenommen wurde und sich schließlich über ganz Europa verbreitete. Von allen Seiten führen Straßen auf die Piazza Comunale, wobei jeder Standort wechselvolle, harmonische Perspektiven auf die Gebäude, und weite inszenierte Ausblicke in das umliegende Tal gewährt. Der Travertin-Brunnen der Piazza, durch seine Aufstellung vor dem Palazzo Piccolomini die bewusste Asymmetrie des Platzes stärkend, trägt das Familienwappen der Piccolominis und wurde während der folgenden Jahrhunderte Vorbild für viele Toscanische Brunnen

2. Tag: Die Crete Senesi; 45 km, 750 Höhenmeter
Rundtour Pienza - Castelmuzio - Fornace - San Giovanni d’Asso - Torrenieri -San Quirico d’Orcia - Pienza
Die Crete Senesi ist eine durch Erosion geprägte Landschaft. Innerhalb der Crete bei Asciano liegt die Accona-Wüste, in der sich das Olivetaner-Mutterkloster Monte Oliveto Maggiore angesiedelt hat. Die Accona-Wüste ist mit nur 600 mm Niederschlag im Jahr sehr regenarm. Durch Verwitterung des Tons entstehen Furchen an den Südhängen, die so genannten Calanchi. Typisch für die Crete Senesi sind die Biancane, weiße, nur wenige Meter hohe Hügel mit schmalen Furchen und ohne jede Vegetation.
Abendessen im Hotel.

3. Tag: Das Val d'Orcia; 40 km, 500 Höhenmeter
Rundtour Pienza - Montepulciano - Monticchiello - Pienza
Montepulciano liegt südöstlich von Siena
zwischen dem Val di Chiana und dem Val d'Orcis. Lage und Bau der Stadt sind außerordentlich reizvoll und pittoresk. Die Stadt liegt auf der Kuppe eines rund 600 m hohen Hügels und ist von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben. Böden, Lagen und
Klima der Gegend begünstigen den Weinbau, durch den der Ort bekannt geworden ist. Der Rotwein hat einen „noblen“ Namen: Vino Nobile di Montepulciano. Die Winzer von Montepulciano machen den Unterschied in den Rebsorten, in der Haltbarkeit und in der Qualität und orientieren sich dabei an den toskanischen Nachbarn aus Montalcino.
16.30
Uhr Nach der Rundtour Abholdienst vom Hotel in Pienza und fahrt nach Bagni San Filippo für ein erholsames Thermalbad. Das offene Bad wurde in ruhiger Lage in der Nähe der Kalkstein-Ablagerungen des “Fosso Bianco” eingerichtet. Das große Becken ist in leichter Schräge angelegt und wird auch von heißen Wasserfällen gespeist, unter denen man entspannende natürliche Hydro-Massage genießen kann. Die opalisierenden Wasser und die Dämpfe, die während der kühleren Jahreszeiten aufsteigen, verwandeln dieses Ambiente in einen magischen Ort.
18.00
Uhr Fahrt zum Hotel am Monte Amiata.
19.30
Abendessen im Restaurant des Hotels mit Claudia, Giorgio und Alessia und toskanischen Gerichten.

4. Tag: Auf den Spuren der Etrusker; 50 km, 800 Höhenmeter
Macinaie - Sorano - Pitigliano
Die heutige Radtour führt nach Sorano. Von der etruskischen Grabstätte aus dem 4. Jh. v. Chr. erreichen Sie nach einem eindrucksvollen Spaziergang durch die Höhlenwege der Etrusker das Dorf. Hier können Sie beobachten, wie die faszinierende Architektur der Häuser und der Burg eine harmonische Einheit bildet.

Es geht weiter nach Pitigliano. Die Stadt liegt im ursprünglich etruskischen Stammland und ist auf einen ca. 300m hoch gelegenen Tuffsteinfelsen gebaut. Der Tuff ist auch das hier übliche Baumaterial, das in Ziegelform aus dem Fels geschnitten wird. Pitigliano ist von den tiefen Schluchten der Bäche Lente und Meleta umflossen, die sich im Lauf der Zeit in das Plateau geschnitten haben. Zusätzlich zu den natürlichen Canyons finden sich rund um die Stadt viele so genannte "Vie Cave", Wegsysteme der Etrusker, die in den Tuffstein gegraben wurden, um auf die der Stadt gegenüber liegenden Talseiten zu gelangen.
Das beeindruckende Aquädukt wurde in der Mitte des 16. Jahrhunderts begonnen, aber erst im darauf folgenden unter den Medici vollendet. 
15.00 Uhr
Abholdienst mit dem Taxi und Fahrt nach Piancastagnaio. Besichtigung einer Oliven-Steinmühle und Verkostung des Olivenöls. Die mächtige Abtei von San Salvatore wurde um 750 von dem adeligen Langobarden Erfo gegründet. Bis zum XI . Jahrhundert wurde die Abtei die wichtigste in der Toskana und setzte sich als angesehenes religiöses Zentrum durch. Die Mönche der Abtei, von den Benediktinern bis zu den Zisterziensern überlieferten die Olivenkultur bis heute. Die wichtigste Olivensorte heißt “Olivastra Seggianese”. Man zählt mehr als 400.000 Olivenbäume auf  ungefähr 2500 Hektar, bewirtschaftet von 2700 Familienunternehmen. Das Gebiet und die Oliven-Öl-Produktion ist durch den D.O.P. (Bestätigung der Qualität) zertifiziert.
17.00
Fahrt zum Hotel am Monte Amiata
19.30
Abendessen im Hotel

5. Tag: Die Weinstraße des "Brunello di Montalcino";
50 km, 700 Höhenmeter
Macinaie - Seggiano - Sant' Antimo - Montalcino
Fahrt mit dem Rad Richtung Sant’Antimo. Die Abtei wurde von Benediktinern bereits im 8. Jahrhundert gegründet – der Legende nach auf Initiative von Karl dem großen aus Dank vor der Errettung von der Pest – und in den folgenden Jahrhunderten stetig erweitert. 1118 wurde mit dem Bau der jetzigen Kirche begonnen.
Einst wurde die Stadt von Wachposten auf 19 Türmen ("capotredici" genannt) und an 6 Stadttoren ("capodieci" genannt) bewacht, um vor Angriffen seitens des Papststaates und der Florentiner zu schützen.  Die Festungsanlage mit fünfeckigem Grandriss ist mächtig und uneinnehmbar. Die Wìnzergenossenschaft des Brunello und Rosso di Montalcino und das Institut für Weinbau haben im Palazzo Comunale ihren Sitz.

16.15
Fahrt zum Weingut Poggio Antico. Weinkeller Besichtigung und Brunello di Montalcino Weinverkostung.
18.30 Rückfahrt zum Hotel und Abendessen.

6. Tag: Nach dem Frühstück Abreise

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