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Masuren, Ermland, die Kaschubei und Danzig

12-tägige begleitete Gruppen-Radreise
Begegnungen mit Natur und Kultur

Wir entdecken mit Rad und Schiff das ursprüngliche Masuren und bewundern während einer Schifffahrt auf dem Oberländischen Kanal ein Meisterwerk europäischer Ingenieurskunst. Wir lassen uns bei einer Nachtführung in den Bann der illuminierten, berühmten Marienburg der alten Kreuzritter ziehen. Im tausendjährigen Danzig besichtigen wir die wunderschöne Altstadt und unternehmen von hier aus einen Abstecher in die Kaschubei.

Charakteristik: Eine abwechslungsreiche Radtour mit Radstrecken zwischen 28 und 58 km in teilweise leicht hügeligem Gelände, mit mehreren Schiffspassagen und umfangreichem Kultur- und Besichtigungsprogramm.
 

Termine 2019:

07.07. – 18.07.
21.07. – 01.08.
04.08. – 15.08.
18.08. – 29.08.

Tour-Nr.:
POKAFG

Haus Masuren

Karte Masuren
Radreisen Europa

Leistungen:

Bahnfahrt Berlin - Warschau und
Danzig - Berlin
Übernachtungen in meist 3*** Hotels mit DU/WC
Vollpension (Frühstück, Lunchpaket, warmes Abendessen) auf Wunsch vegetarisch
Reiseräder mit 21-Gang-Schaltung und Ortliebpacktasche, auf Wunsch 7-Gang mit Rücktritt
Gepäcktransport
Begleitfahrzeug ab dem 4. Tag
alle Transfers, Busfahrten, Schiffsfahrten, Eintritte und Besichtigungen lt. Programm
deutschsprachige, einheimische Reiseleitung ab Warschau / bis Danzig
ausführliches Kartenmaterial
Reisepreissicherungsschein

TeilnehmerInnen: 8 - 14 Personen

Radreisen Polen


12
Tage / 11 Nächte

Reiseverlauf
1. Tag: Anreise
Um 12 Uhr Treffen in Berlin und Fahrt mit dem EuroCity nach Warschau. Um 18 Uhr erwartet Sie Ihr Reiseleiter am Bahnhof. Übernachtung in Warschau

2. Tag: Johannisburger Heide, 15 km
Nach dem Frühstück Besichtigung der Altstadt von Warschau.
Anschließend Busfahrt nach Pisz/Johannisburg und erste kleine Radtour durch die Johannisburger Heide.

3. Tag: ca. 16 km Kanu, ca. 20 km Transfer
Wir fahren auf dem Fluss Pisa bis Dzialdowo durch das urwüchsige Kurpie-Waldgebiet. Der Fluss fließt in großen Mäandern durch Wald- und Wiesegebiete – am Ufer können mit etwas Glück z.b. Eisvögel beobachtet werden. In Dzialdowo erwartet uns unser Minibus, der uns zurück nach Pisz bringt.

4. Tag: Lötzen, 45 km Rad, 2 Std. Schiff
Unsere Radtour führt entlang des Śniardwy/Spirdingsees, mit 140 qm² größter See Masurens. Transfer nach Kwik, von hier aus fahren wir mit dem Rad unter anderem auf einer Allee aus gestutzten weißen Weiden bis nach Nowy Guty – ein Dorf, das von vielen als die am schönsten gelegene Siedlung in Masuren betrachtet wird. Unsere Radtour führt entlang mehrerer Rinnenseen nach Rydzewo. Weiterfahrt mit dem Schiff nach Gizycko/Lötzen


Schwan auf See


5. Tag: Alte Schlösser und Burgen, 58 km Rad, 1Std. Schiff

Heute Morgen fahren wir zunächst mit dem Schiff über den Kisajno-See nach Sztynort zum ehemaligen Schloss der Familie Lehndorff. Die Ruine des ehemaligen repräsentativen Barockschlosses liegt in dem verwilderten Schlosspark – zu dem Gelände führt eine beeindruckende Allee mit hundertjährigen Eichen, die heute unter Naturschutz stehen. Mit dem Rad fahren wir entlang an mehreren Seen bis nach Ryn/Rhein. Die kleine Stadt Ryn wird dominiert von einer Burganlage – der zweitgrößten Ordensburg Europas – aus dem 14. Jahrhundert, welche auf einem Hügel über dem Seeufer thront. Heute befindet sich in der Burganlage ein 4-Sterne-Hotel im mittelalterlichen Stil. Von Ryn aus Transfer zum Hotel in der Nähe von Mikolajki.

6. Tag: Mikolaijki - die Sommerhauptstadt Polens, 49 km
Wir radeln entlang der Talty-Gewässer in die pulsierende Hafenstadt Mikolajki/Nikolaiken – eine Stadt, die an der Kreuzung der Wasserwege von Norden nach Süden, und der Straßen von Osten nach Westen liegt. Wegen ihrer malerischen Lage wurde sie von den einstigen Einwohnern auch das "masurische Venedig" genannt. Von Mikolajki aus weiter per Rad entlang des Mikolajki-Sees nach Krutyn . Unterwegs kommen wir vorbei in Iznota – eine Festung aus Holz und Stein an der Mündung der Krutynia in den Beldany-See erinnert an den pruzzischen Volksstamm der Galinder. In Kadzidlowo erwartet uns ein liebevoll eingerichtetes masurisches Museum. Wojnowo ist eines der philliponischen Dörfer in Masuren – hier lohnt die Besichtigung des russisch-orthodoxen Klosters. Schließlich erreichen wir Krutyn, ein kleines masurisches Dorf mit vielen Holzhäusern.

7. Tag: Durch weite Wälder und über sanfte Hügle nach Allenstein, 41 km
Radtour durch das Reservat „Krolewska Sosna“/„Königliche Fichte“ – ein Wald- und Torfschutzgebiet mit über 200 jährigen Kiefern, Stieleichen, Fichten und Birken – und durch eine sanft geschwungene Hügellandschaft nach Szczytno/Ortelsburg. Von Szczytno aus Transfer nach Olsztyn. Olsztyn, die Hauptstadt der Region „Ermland und Masuren“. Wir bummeln durch die frisch restaurierte Olsztyner Altstadt mit einem geschlossenen mittelalterlichen Ensemble und bewundern die Burganlage aus dem 14. Jahrhundert. Übernachtung in Olsztyn.

8. Tag: Oberländer Kanal, 80 km Transfer, 4 Std. Schiff
Bustransfer bis zum Oberländischen Kanal. Der Oberländische Kanal ist ein technisches Wunderwerk - vor über 100 Jahren gebaut funktioniert die Technik noch heute so wie damals. 100 Höhenmeter werden über 2 Schleusen und 5 geneigte Ebenen, wo die Schiffe über Wagen über die Wiesen gezogen werden, überwunden. Die Schiffe fahren auf Wagen, die auf  Schienen mit Seilen - durch Wasserkraft betrieben - auf die nächste Ebene gezogen werden. Wir fahren mit dem Schiff  von Buczyniec nach Jelenia und überwinden dabei 4 schiefe Ebenen - ein faszinierendes Erlebnis. Von Jelenia aus fahren wir weiter mit dem Rad nach Elblag. Das historische Stadtzentrum von Elblag – neben Danzig die zweitgrößte Hansestadt im Osten – kann sich heute nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten wieder sehen lassen und dem mittelalterlichen Charakter gerecht werden.  Übernachtung in Elblag.

9. Tag: Radtour entlang der Ostseeküste
30 km Rad, 100 km Bustransfer

Nach dem Frühstück Bustransfer nach Gdynia , das sich in den letzten 100 Jahren vom Fischerdorf zum „Fenster zur Welt“ entwickelt hat. Wir besuchen den Hafen in Gdynia und fahren mit dem Rad entlang der Ostseeküste. In Sopot, dem alten Seebadeort besuchen wir die mit 511 m längste Holzmole Europas. Nach einem Strandspaziergang fahren wir weiter nach Danzig. Danzig, die alte Hansestadt hat viel zu bieten: Backsteingotik, prunkvoll verzierte Fassaden, Patrizierhäuser reicher Händler, eine der größten Kirchen Europas, Bernsteinschmuck, alte Hafenkähne ... Keine Frage – für ihre Offenheit gegenüber polnischen, deutschen und kaschubischen Einflüssen wurde Danzig mit dem Besten der jeweiligen Kultur belohnt. Übernachtung in Danzig

10. Tag: Marienburg und Danzig, 60+15 km Transfer, Radstrecke 42 km
Heute erwartet uns eine weitere Attraktion – die größte Ordensburg Europas, die Marienburg. Nach dem Frühstück fahren wir zunächst mit dem Bus nach Malbork.  Malbork ist die einstige Hauptstadt des Deutschen Ordens – hier entstand die größte mittelalterliche Burg. Heute beherbergt die riesige Wehranlage ein Museum, das sich mit der Geschichte des Deutschen Ordens sowie dem mittelalterlichen Handel und Geldwesen befasst. Transfer nach Tczew – nach Besichtigung der 1857 gebauten, seinerzeit längsten Brücke in Europa fahren wir auf dem Weg der Mennoniten – teilweise entlang der Weichsel – durch das Große Marienburger Werder. Noch heute zeugen Vorlaubenhäuser und alte Friedhöfe von den Mennoniten, die hier seit dem 16. Jhr. lebten. Vor den Toren Danzigs erwartet uns unser Bus und fährt uns zum Hotel in Danzig. Übernachtung in Danzig.

11. Tag: Danzig
Vormittags werden wir bei einer geführten Stadtbesichtigung (ca. 2 Stunden) die Danziger Altstadt kennen lernen. Bei einer Besichtigung des Leuchtturms haben wir einen herrlichen Ausblick. Nach einem Strandspaziergang fahren wir zurück nach Danzig.

12. Tag: Rückfahrt nach Berlin
Nach dem Frühstück Transfer zum Bahnhof in Danzig und Rückfahrt nach Berlin, Ankunft laut Fahrplan 14 Uhr.

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Preise pro Person
ab / bis Berlin:

im Doppelzimmer
1.390,-
Einzelzimmerzuschlag
170,-
e-bike
80,-

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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